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Mein Schultertagebuch 2009

6. Januar 2009:
Hier mal wieder ein kurzes
"Update". 
Die Schulterbandage trage ich jetzt nicht mehr jeden Tag.
Hauptsächlich wenn ich mich mehr bewege, beim Sport und so.
Ich nehme immernoch tapfer die ganzen Homöopathischen Medikamente die ich vom Arzt Japtok verordnet bekommen habe.
Ob´s was bringt??? Ich weiß nicht recht... "Auftauen" tut meine Schulter jedenfalls noch nicht. Die letzten Wochen konnte ich auf der linken Seite etwas besser schlafen. Sogar die Bauchlage linkslastig ist auch für eine Zeit möglich...
Heute allerdings habe ich ziemliche "Ruheschmerzen", sprich die Schulter tut mir weh, obwohl ich nichts damit mache...
Vielleicht tritt der "Auftauprozess" ein??? Wäre ja zu schön um wahr zu sein, nach nur 5 Monaten. Also denke ich mal, es ist was anderes...
Auf meinem "Stillkissen" kann ich leider nur auf dem Sofa liegen.
Da mein Mann und ich uns im Schlafzimmer nur ein 1,40 x 2,00 m Bett teilen, passt es einfach nicht vom Platz her...
Meinen nächsten Termin beim Schulterguru Japtok habe ich am 20. Januar. Mal sehen, ob der eine Veränderung der Lage wahrnehmen kann...

2. Februar 2009:
Es hat sich in den letzten Wochen wirklich viel getan, bin leider aber auch nicht dazu gekommen das Tagebuch zu aktualisieren. Darum wird es heute ein wenig mehr werden…

Zum einen habe ich den Termin bei Japtok am 20. Januar abgesagt.
Die teure Tape-Kur möchte ich sowieso nicht haben. Außerdem hat sich „noch nicht“ nicht viel an der Schulter getan. Ich werde wohl einen neuen Termin im April machen um abchecken zu lassen ob die Schulter beweglicher geworden ist.
 
Dann habe ich am 7. Januar von meiner Krankenkasse ein Schreiben bekommen, in dem sie mir mitteilen das sie von einem Arzt/ Leistungserbringer den Hinweis erhalten haben, das meine Läsionen der Rotatorenmanschette durch Einwirkung Dritter entstanden ist. Dem Schreiben lag eine Art „Unfallbogen“ bei, den ich ausfüllen sollte, so das sie prüfen können, ob die Krankenkasse gegenüber dritte ihre Kosten meiner Behandlungen wieder holen können.
Der Krankenkasse habe ich geantwortet, das sie nicht durch einen Arzt/Leistungserbringer diese Information bekommen haben, sondern von MIR mit meinem Schreiben vom 3.12.2008.
Und das ich keinen „Unfallhergang“ schildern kann, weil es sich bei dieser Angelegenheit um einen Arztfehler handelt! Ich habe dann die Fragen des Fragenbogens soweit es mir möglich war beantwortet und alles wieder an die Krankenkasse zurück geschickt. Bis heute habe ich noch keine Rückmeldung erhalten. Bin gespannt, was daraus wird…
 
Dann habe ich auch ein Schreiben von der Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen bekommen, in dem sie mir mitteilen, das alle Genehmigungen der beteiligten Personen jetzt vorliegen und das Verfahren eröffnet werden kann. Nun lassen sie sich meine sämtlichen Krankenakten von den Ärzten zuschicken und kommen dann wieder auf mich zurück… Auch hier bin ich gespannt, wie es dann weitergeht…
 
Und nun das WICHTIGSTE:
Meiner Schulter geht es tatsächlich besser!!!
Ich bin seit 8. Januar bei einem neuen Heilpraktiker, Dietmar Müller, in Behandlung. Kennen gelernt habe ich ihn auf dem Heilpraktiker Kongress im Hotel Föhrenhof im November letzten Jahres im Vortrag von Frank Schmalisch über seine Schmalisch-Therapie. Da ich ja auch immer noch Probleme mit meinem Ileosacral-Gelenk habe, hatte ich mir einen Termin bei Dietmar Müller geholt, um mich von ihm mit der Schmalisch-Therapie behandeln zu lassen. Denn er ist bislang in Hannover der einzige, der diese Therapieform beherrscht.
Nach dem ausfüllen des ausführlichen Anamnesebogens ging es dann an die Auswertung. Dietmar Müller sagte, er könne, wenn ich es möchte, auch meiner steifen Schulter helfen.
Und ob ich wollte, aber erstmal nicht mit Schmalisch. Nein sagte er, nicht mit Schmalisch, sondern mit einer Kombination aus Spritzen und baunscheidtieren. Infos zu baunscheidtieren, siehe hier: http://www.baunscheidt.org
 
Jetzt war ich bereits vier Mal bei Dietmar Müller. Jedes Mal bekomme ich erstmal die Schmalisch-Therapie für mein Ileosacralgelenk und Spritzen und baunscheidtieren für die Schulter. Was genau in diesen „Depotspritzen“ drin ist, möchte mir Herr Müller nicht verraten. Es ist eine Rezeptur, die er selbst entwickelt hat und schon über 17 Jahre mit arbeitet. Und diese Rezeptur darf nicht in „falsche Hände“ gelangen. Nur soviel hat er mir verraten: Es eine Kombination ist aus Phytho-Pharmarka (Pflanzenextrakte) und Komplex-Homöopathie. Egal, ich muß auch nicht wissen was drin ist, Hauptsache es hilft!!! Die Dosis der Spritzen wird bei jeder Behandlung etwas angehoben. Ich sollte mir das so vorstellen: Bei der ersten Spritze ist die Dosis zu vergleichen mit einer kleinen Sandkastenschaufel. Und von Behandlung zu Behandlung wird die Dosis langsam gesteigert, dass wir irgendwann beim Schaufelbagger ankommen.
Nach dem spritzen wird dann die Schulter und der Nacken noch baunscheidtiert. Dabei wird mit einem Gerät, welches ein Herr Baunscheidt erfunden hat, die oberste Hautschicht angepiekt. Nach den anpieken wird eine spezielle Mixtur auf die Haut gesprüht. Fängt tierisch an zu jucken und führt zu Pustelbildung, ähnlich, als wenn man sich in die Brennnesseln gelegt hätte.
Soll aber alles so sein, ist vollkommen normal und klingt mit der Zeit wieder ab. Die spezielle Mixtur besteht zum größten Teil aus Histamindihydrochlorid (Basisstoff) und eine Mischung aus Pflanzenextrakten und Phythopharmaka. Die genaue Zusammensetzung ist wieder streng geheim, genau so wie die Spritzen. Auch egal, Hauptsache es hilft!!!
 
Und genau das tut es!!! Ich bin jetzt schon viel Mal in den Genuss dieser Behandlungsmethode gekommen und folgendes hat sich verändert.
 
-          Kaum noch „Ruheschmerzen“, nur noch ein paar Tage nach der Behandlung, was aber normal ist, da die Medikamente am arbeiten sind.
-          Das wichtigste: Ich kann wieder fast normal, schmerzfrei auf der linken Schulter und auf dem Bauch mit Schwerpunkt links liegen und auch schlafen.
-          Und, ich kann ein T-Shirt oder Sweat-Shirt wieder wie eine Frau über Kopf ausziehen. Die letzten Montate war dies nicht möglich. Da konnte ich solche Kleidungsstücke nur oben im Nacken am Kragen packen und nach vorne ziehen.
-          Außerdem bilde ich mir ein, habe ich ein paar Grad Bewegungsfreiheit wieder gewonnen. Das soll im April der Chirurg Japtok mir bestätigen.
 
Und das Beste überhaupt: HP Müller meint, das es sogar sein kann, dass ich um eine Operation meiner Schulter herum komme, da sich auch die Sehne durch die Behandlung wieder stabilisieren wird. Bevor ich mich zu einer OP entschließen würde, sollte ich auf alle Fälle noch Mal ein MRT machen lassen um feststellen zu lassen, ob eine OP noch notwendig erscheint.
So rückt zum Glück eine OP wieder in weite Ferne. Denn, das Impingementsyndrom werde ich auf sicher nicht operieren lassen, da NICHT 100%tig erwiesen ist, das das abfräsen des überstehenden Knochens, der die Schulter-Enge auslöst überhaupt was bringt. Nähere Infos zu überflüssige Operationen an der Schulter hier: http://www.swr.de/odysso/-/id=1046894/nid=1046894/did=4239908/6wq54v/index.html

24. Februar 2009
Letzte Woche am 17. Februar war ich wieder zur Behandlung beim HP Dietmar Müller. Ich habe jetzt mittlerweile einen 14-tägigen Rhythmus. Die Spritzen werden stärker, das merke ich. Aber so soll es ja auch sein. Wir wollen ja beim Schaufelbagger ankommen :-)

Nach Abschluss der Behandlung haben wir noch mal nach den Bewegungsfortschrittender Schulter geschaut. Dabei habe ich zu meiner Verwunderung festgestellt, das meine Außenrotation langsam zurück kommt. Sie lag ja bei der letzten Untersuchung von Herrn Japtok bei komplett 0 %. Doch mittlerweile würde ich mal schätzen liege ich bei mind. 20 %. Ich werde wohl im April mal wieder einen Termin in der Chirurgischen Praxis machen um die Fortschritte meiner Schulter "amtlich" machen zu lassen :-)

Dann habe ich letzte Woche Post von der Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichfragen bekommen. Beigefügt war eine Stellungnahme des Herr Bruderek, der sich Orthopäde nennen darf.
Ein komletter Witz das ganze. Ich habe das Schreiben zwar nur zur Kenntnisnahme bekommen, kann es mir aber nicht nehmen lassen zu dieser Stellungnahme selbst auch noch einmal in den nächsten Tagen Stellung zu nehmen.

25. März 2009:
Viel Neues habe ich nicht zu berichten.
Nur soviel, das ich auf den Brief des Herrn Bruderek auch nochmal eine Stellungnahme an die Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichfragen abgeschickt habe.
Dann hatte sich diesen Monat auch noch mal die Krankenkasse bei mir gemeldet, mit noch einem Fragebogen, den ich ausfüllen sollte.
Habe ich auch wieder brav gemacht und mit dem ganzen Schriftwechsel der Schlichtungsstelle zurückgeschickt.
Daraufhin haben sie sich mit einem Schreiben bedankt und das sie mir bei meinem "Kampf" helfen werden, falls die Schlichtungsstelle in der Angelegenheit nicht zu Stande bringt...
Dann soll ich zum Gutachter etc.pp. Soviel zum Schriftkram...

Meiner Schulter geht es nachwievor besser.
Ich bin immer noch im 14tägigem Rythmus bei Heilpraktiker Dietmar Müller. Die Dosierungen der Spritzen werden nach und nach höher.
Vorletztes Mal hat HP Müller an der Schulter ganz "sanft" mit der Schmalisch Therapie angefangen. Ging besser als ich dachte.
Hatte ziemliche Angst, da ich die Behandlung von Frank Schmalisch persönlich bei dem Workshop im November 2008 mir noch in "guter" Erinnerung war. Aber HP Müller hat das toll gemacht. Hat jedenfalls nicht im entferntesten so weh getan, wie bei Schmalisch selbst...
Meine Außenrotation entwickelt sich ganz gut, ich bin mit dem bisherigen Gesamtergebnis der Heilpraktikerbehandlung voll zufrieden.
 

31. März 2009:
Heute war ich wieder beim Heilpraktiker Dietmar Müller.
Ich habe wieder die Depotspritzen sowie das baunscheidtieren bekommen, ebenso die Schmalischtherapie für meinen unteren Rücken. Nachdem wir mit der Behandlung fertig waren, haben wir wieder Vergleichsfotos gemacht.
Die ersten Fotos von meiner steifen Schulter hatten wir am 
15. Januar 2009 gemacht. Nach dem Fotoshooting haben wir die Bilder miteinander verglichen. Da bin ich ja lang hingeschlagen.
Aber seht selbst:









Und das nach noch nicht mal 3 (!) Monaten.
Ich bin echt begeistert. Auch wenn es mich eine Menge Kohle kostet. Aber das ist es mir wert.

Dann habe ich am 27. März ein Schreiben von der Schlichtungsstelle bekommen. Die wollen jetzt einen Gutachter in Auftrag geben.
Die Schlichtungsstelle hat mir einen Fragenkatalog mitgeschickt, den ich mir ansehen soll. Wenn ich damit einverstanden bin, sollen die Fragen an den Gutachter nach HAMBURG geschickt werden.
Was ich nur sehr Merkwürdig an der Sache finde:

Ein Gutachter soll über mich ein Gutachten erstellen, ohne MICH selbst zu begutachten. Das heißt, er bekommt warscheinlich meinen ganzen Schriftwechsel geschickt und soll dann begutachten, ob meine Schulter von alleine steif geworden ist, oder ob die Spritze des Orothopäden daran Schuld war. Hm,... soll ich das jetzt gut finden?

Ich werde der Schlichtungsstelle schreiben und sie daraufhin ansprechen ob sie es nicht auch Merkwürdig finden, das ein Gutachter über meinen Gesundheitszustand ein Gutachten erstellen soll, ohne mich je zu Gesicht bekommen zu haben. Bin auf die Antwort gespannt...

11. Mai 2009:
Es gibt nicht viel neues zu berichten...
Die Schlichtungsstelle hat sich wegen dem Gutachten auf nichts eingelassen. Sie bestehen darauf, den Gutachter in Hamburg zu beauftragen, der ein Gutachten NUR anhand meiner Krankenakten erstellen soll. Meine angeforderten Krankenakten der behandelnden Ärzte sind mir wunschgemäß für meine Unterlagen geschickt worden.
Nun liegt die ganze Angelegenheit beim Gutachter in Hamburg und es sind mal so eben lockere 3 (!) Monate angesetzt, bis das Gutachten vorliegt. Ich harre also der Dinge, die da kommen mögen...

Ach ja, etwas neues gibt es doch noch: Seit ungefähr 4 Woche spüre ich, das meine rechte Schulter auch impingementmäßig anfängt rumzuzicken... Aber erst mal abwarten, es hat sich schon wieder etwas gebessert, vielleicht habe ich auch nur falsch gelegen.
Jedenfalls habe ich am 27.5.09 um 12.15 Uhr einen Termin bei Dr. Japtok. Da soll er die rechte Schulter untersuchen ggf. röntgen und mir die Fortschritte der linken Schulter bestätigen.
Dann werde ich wohl auch noch mal ins MRT gehen, aber mal sehen, was Japtok so sagt...

26. Mai 2009:
Heute hatte ich wieder einen Termin beim Heilpraktiker Dietmar Müller. Dort bekam ich eine "Rundumneubehandlung"...
Da meine rechte Schulter ja jetzt auch noch rumzickt, wurde die gleich mitgespritzt, ebenso wie mein rechter Beckenkamm, dort habe ich seit Wochen auch Schmerzen. Mit Müller "Wunderspritzen" wird alles wieder gut. Im Gegensatz zum letzten Mal vor 2 Wochen ist der Beckenkamm schon echt besser geworden.

Da die letzten "Vorher-Nachher-Fotos" schon eine Weile zurückliegen, haben wir noch schnell welche gemacht.
Ich habe meinen Augen kaum getraut, was da raus kam, aber seht selbst:


Ist das nicht der Hammer???
Morgen habe ich Termin bei meinem Chirurgen. Bin gespannt, ob er auch zu der Diagnose kommt, das meine linke Schulter auf alle Fälle besser geworden ist. Der letzte Termin bei Dr. Japtok war ja im Dezember letzten Jahres...

8. Juli 2009:
Leider komme ich heute erst wieder dazu etwas neues zu schreiben.
Der Termin bei Dr. Japtok am 27. Mai 2009 lief zum einen ganz gut ab, aber zum anderen auch wieder nicht...

Zuerst das Gute:
Er hat meine Schulter auf ihre Beweglichkeit überprüft und festgestellt, das ich echt enorme Fortschritte gemacht habe und es es kaum glauben könnte. Er fragte mich nach meinem "Geheimnis".

Ich sagte ihm, das dies NICHT der Verdienst eines Schulmediziners sei, sondern ich diesen Erfolg sogenannten Depotspritzen von meinem Heilpraktiker zu verdanken habe. Dr. Japtok meinte ich solle umbeding damit weitermachen... Klar doch, solange wie es mein Bankkonto zuläßt...

Jetzt das Schlechte:
Ich habe ihm das Gutachten des Professors aus Hamburg gezeigt.
Es ist mitlerweile schon eingetroffen. Es sagt aus, das die Behandlung bei dem Arzt der sich Orthopäde nennen darf alles glatt gelaufen ist.
Auch Dr. Japtok kam zu dem Entschluss, das alles gut verlaufen ist, die Schulter wäre nicht von der Spritze eingesteift, sondern wäre auch so irgendwann ohne die Spritze steif geworden. Das diese Zeitpunkte genau aufeinander folgten war reiner Zufall,...

Ja nee, ist schon klar,... was soll er auch anderes sagen, er ist auch
nur ein Arzt...

Das einzige was er an der Behandlung des Herrn Bruderek bemängelte ist, das er bei der Erstuntersuchung kein Röntgenbild zur Diagnoseerstellung gemacht hat. Das ist alles...

Gegen das Gutachten des Professors aus Hamburg habe ich auf alle Fälle Widerspruch eingelegt. In das Schreiben habe ich all meine Wut und Enttäuschung reinfließen lassen. Bin gespannt was jetzt passiert.
Von seiten der Schlichtungsstelle herrscht jedenfalls seit Wochen schweigen im Walde...


Gestern war ich wieder beim Heilpraktiker Müller.
Ich habe ihm gezeigt, das ich mit meinem linken Arm schon fast
am Ziel bin. Er war auch hoch zufrieden mit dem Ergebnis und schwört auf seine "Mischung" mit der er schon seit mehr als 17 Jahren am Patienten arbeitet... Er denkt auch, noch ein paar Termine und wir sind am Ziel... Hoffentlich,... denn meine finanziellen Mittel sind bald echt am Ende.. Denn diese Behandlungen bezahlt leider KEINE Krankenkasse... Warum auch,... alles was hilft wird nicht bezahlt, da gibt es ja noch mehr Beispiele...

13. August 2009:
Hier mal wieder ein kleines Update:

Am 20. Juli habe ich die Schlichtungsstelle angeschrieben und nachgefragt wie denn jetzt weiter verfahren wird.
Die haben dann auch gleich am 22. Juli reagiert und mich noch um ein wenig Gedult gebeten, da die Angelegenheit zur medizinischen und juristischen Prüfung weitergeleitet wurde.

Am 24. Juli kam dann auch gleich das Ergebnis dieser Prüfung:
Alles schick, der Arzt hat keinen Fehler gemacht.
Die Schultersteife ist ein ganz normaler Krankheitsverlauf eines Impingementsyndroms.

Am 28. Juli kam auch gleich noch eine Schreiben der Haftpflichtversicherung des Arztes der sich Orthopäden nennen darf hinterher, in dem sie kundtun, das sie aufgrud der Entscheidung der Schlichtungsstelle alle Ansprüche ablehnen.

Ich habe dann noch einen abschließenden gepfefferten Brief an die Schlichtungsstelle geschrieben, in dem ich unter anderem auch mitteilte, das ich die ganze Angelegenheit jetzt meiner Krankenkasse übergebe und ein Gegengutachten erstellen lasse.

Die Briefe (Schlichtungsstelle und Krankenkasse) gingen am gleichen Tag noch raus.

Die Krankenkasse hat mir dann am 3. August mitgeteilt, das sie jetzt alle meine Ärzte anschreiben und um meine Krankenakten bitten, weil es auch bei dem medizinischen Dienst der Krankenkasse üblich ist ein Gutachten "nach Aktenlage" erstellen zu lassen.

Toll,... alles von vorne.... Ich dachte ich bekomme jetzt endliche einen Gutachter persönlich zu Gesicht. Pustekuchen,...

Na ja, ein gutes hat es ja.
Dadurch das die Krankenkasse jetzt auch wieder alle Unterlagen anfordert, wird beim Arzt der sich Orthopäde nennen darf wieder mächtig Staub aufgewirbelt, weil er dann ja sieht, das ich NICHT aufgebe, sondern das ich lästig wie eine Scheißhausfliege bin...

Vielleicht läßt er sich ja dann doch noch auf einen Vergleich ein :-)
Übgrigens, der gesammte Schriftwechsel mit der Schlichtungsstelle und der Krankenkasse, sowie meine Krankenakten der verschiedenen Ärzte habe ich ebenfalls auf verschiedenen Unterseiten hier veröffentlicht. Es ist zwar noch nicht alles vollständig, da ich ja auch erst mal Zeit haben muss, die ganzen Briefe abzutippen.

Der Schulter selbst geht es prima.
Bin fast am Ziel. Habe am 18. September nochmal Terin beim Heilpraktiker Müller. Werde dann wohl die Behandlung beenden, weil ich finanziell mittlerweile ziemlich am Ende bin...

7. Oktober 2009:
Heute endlich mal wieder ein Eintrag von mir.
Am 21. September 2009 habe ich von der Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichfragen einen Kommentarlosen Brief bekommen, in dem Sie mir meine Unterlagen in Kopie zurückschicken. Somit hat sich die Angelegenheit Schlichtungsstelle erledigt. Die werden den Fall, trotz meines letzten Briefes vom 29. Juli 2009 nicht weiter verfolgen.

Der Termin bei meinem Heilpraktiker Müller am 18. September war von meiner Seite aus erstmal der letzte dieser Art.
Eine weitere Behandlung kann ich mir leider finanziell nicht mehr erlauben, zumal die Behandlung immer teurer wird, da immer mehr Wirkstoff gespritzt werden muss. Aber ich bin mit dem Zustand meiner Schulter so wie sie jetzt ist, mehr als zufrieden.
Der Rest wird sicherlich noch von alleine ausheilen.

Heute habe ich ein Schreiben an meine Krankenkasse (KKH Allianz) geschickt mit der Frage, wie und wann es denn nun weiter gehen soll.
Denn das letzte Schreiben am mich, von der KKH Allianz, worin sie bekunden mir zu Helfen, liegt nun schon mehr als drei (!) Monate zurück.

4. Dezember 2009:
Heute kam das langersehnte Schreiben der Krankenkasse.
Das Gegengutachten liegt nun vor. Auch der Gutachter der Krankenkasse (auch nur ein Orthopäde) ist zu dem Entschluss gekommen, das der Arzt der sich Orthopäde nennen darf keinen Fehler gemacht hat. Es hat kein Arztfehler stattgefunden, auch dieser Gutachter ist zu dem Entschluss gekommen, das die Schultersteife ein ganz normaler Krankheitsverlauf eines Impingementsyndroms wäre.
Tolle Sache, jetzt bleibt nur noch der zibilrechtliche Schritt gegen den Arzt.
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